Backsteinhaus mit einer Solaranlage aus schwarzen Modulen auf dem Dach, davor ein Garten mit Apfelbaum – Illustration

Photovoltaik fürs Eigenheim

Ihr eigener Strom.
Vom eigenen Dach.

Eine Solaranlage für Ihr Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhaus, auf Wunsch mit Speicher: vom Angebot bis zur Anmeldung. Rechnen Sie vorher nach, was Ihr Dach bringt.

Illustration · KI-Visualisierung

Solarstrom im Norden

Was eine Solaranlage
bei uns im Norden bringt.

Drei Zahlen zum Einstieg, jede mit Quelle. Was Ihr eigenes Dach bringt, rechnet der Dach-Check weiter unten.

9.800 kWh

Strom im Jahr erzeugt eine Anlage mit 10 kWp auf einem Süddach in Stade, im Mittel.

Modellwert nach PVGIS, Mittel der Jahre 2005 bis 2023: 980 kWh je kWp

30 auf 70 %

So viel des jährlichen Stromverbrauchs deckt eine typische Anlage ohne Speicher, und so viel mit Speicher.

Laut Verbraucherzentrale, jeweils rund

7,70 ct/kWh

bekommt eine Anlage für eingespeisten Strom, fest für 20 Jahre, wenn sie bis zum 31.12.2026 in Betrieb geht.

Teileinspeisung, für den Teil bis 10 kW; EEG 2023

Ihr Dach in Zahlen

Was bringt eine Solaranlage
auf Ihrem Dach?

Postleitzahl, Dach und Verbrauch: Der Check rechnet mit dem Wetter an Ihrem Ort und mit gemessenen Haushalten, ohne und mit Speicher.

Unten steht ein Beispiel. Der Check rechnet nur in Ihrem Browser; nichts wird gesendet oder gespeichert.

Beispielhaus

Ort und Dach
Stade, Süd 35°, 8 kWp
Stromverbrauch
4.000 kWh im Jahr
Speicher
6 kWh nutzbar
Strompreis
37,0 ct/kWhDurchschnitt für Haushalte 2026 laut BDEW

Im Beispiel erzeugt das Dach rund 7.900 kWh Strom im Jahr.

Ohne Speicher

41 %

Ihres Stromverbrauchs kommen vom eigenen Dach.

rund 604 € weniger Stromkosten im Jahr

1.630 kWh selbst genutzt, 6.060 kWh ins Netz

Mit Speicher, 6 kWh

72 %

Ihres Stromverbrauchs kommen vom eigenen Dach.

rund 1.072 € weniger Stromkosten im Jahr

2.900 kWh selbst genutzt, 4.580 kWh ins Netz

Weniger Stromkosten: selbst genutzter Strom mal 37,00 ct/kWh. Ohne Einspeisevergütung, Anschaffung, Betriebskosten und Steuern; die ganze Rechnung macht der Rechner Wirtschaftlichkeit. Ein Modell mit dem Wetter am Ort und gemessenen Haushalten, keine Zusage.

Der richtige Zeitpunkt

Noch 2026 in Betrieb
oder erst 2027?

Für eine Anlage, die bis Jahresende in Betrieb geht, gilt die feste Einspeisevergütung. Für spätere Anlagen plant die Bundesregierung andere Regeln.

In Betrieb bis 31.12.2026

geltendes Recht, EEG 2023

  • 7,70 ct/kWh für den Teil bis 10 kW, bei Teileinspeisung
  • fest für 20 Jahre
  • bis Smart Meter und Steuerbox laufen, höchstens 60 % der Leistung ins Netz

In Betrieb ab 01.01.2027 (Entwurf vom 07.09.2026)

Regierungsentwurf, noch kein Gesetz

  • Übergangszahlung von 5,20 ct/kWh (Entwurf vom 07.09.2026) für höchstens 36 Monate (Entwurf vom 07.09.2026)
  • danach Verkauf über einen Direktvermarkter, Abgabe ohne Vergütung oder Nulleinspeisung
  • dauerhaft höchstens 50 % (Entwurf vom 07.09.2026) der Leistung ins Netz

nach dem Regierungsentwurf vom 07.09.2026

  1. 01

    Angebot einholen

    Ob Ihre Anlage noch 2026 in Betrieb gehen kann, sagt verlässlich nur ein konkretes Angebot.

  2. 02

    Netzbetreiber fragen

    Bei Anlagen bis 30 kW muss er spätestens 1 Monat nach Ihrer Anfrage antworten, mit Prüfergebnis und Zeitplan.

  3. 03

    In Betrieb nehmen

    Die Anlage ist fest montiert, mit allem, was sie für Wechselstrom braucht, und wird zum ersten Mal in Betrieb gesetzt. Wer alles einspeisen will, meldet das vorher dem Netzbetreiber.

  4. 04

    Registrieren

    Binnen 1 Monat ins Marktstammdatenregister. Fehlt der Eintrag, sind 10 € je kW und Monat fällig.

Was der Entwurf sonst ändert, steht auf einer eigenen Seite.EEG 2027: Was ändert sich?
Weißer Hausspeicher und Wechselrichter an der Wand eines Hauswirtschaftsraums – Illustration
Illustration · KI-Visualisierung

Strom für den Abend

Brauche ich
einen Speicher?

Ein Speicher hebt Solarstrom vom Tag für den Abend auf. Ob er sich für Sie lohnt, hängt an drei Dingen.

Rund 30 Prozent ohne, rund 70 Prozent mit
So viel des jährlichen Stromverbrauchs deckt eine typische Anlage selbst, laut Verbraucherzentrale.
Nicht zu groß wählen
Die HTW Berlin empfiehlt höchstens 1,5 kWh nutzbare Kapazität je kWp Anlagenleistung und je 1.000 kWh Jahresverbrauch.
Was er einbringt
Ob sich ein Speicher trägt, entscheidet sein Preis gegen das, was er in seiner Garantiezeit einbringt. Der Rechner Speichergröße rechnet es für Ihr Haus.

Mehr zum Batteriespeicher fürs Haus

Dach erneuern

Neues Dach?
Solarpflicht prüfen.

Zum Solarpflicht-Check

Wer in Niedersachsen die Dachhaut bis zur wasserführenden Schicht erneuert, muss eine Photovoltaikanlage bauen, wenn die erneuerte Fläche mindestens 50 m² misst. Belegt werden mindestens 50 % der Dachfläche. Die Pflicht entfällt, soweit sie im Einzelfall anderen öffentlich-rechtlichen Pflichten widerspricht, technisch unmöglich oder wirtschaftlich nicht vertretbar ist, oder wenn auf dem Dach Solarthermie entsteht oder schon ist. In Hamburg gilt seit 01.01.2024 eine Pflicht beim wesentlichen Umbau eines bestehenden Dachs, für mindestens 30 % der Dachfläche. Ob Ihr Vorhaben voraussichtlich darunter fällt, zeigt der Solarpflicht-Check. Verbindlich klären Sie es mit Ihrer Entwurfsverfasserin oder Ihrem Entwurfsverfasser oder mit der Bauaufsicht.

Gut zu wissen

Ihre Fragen.
Klare Antworten.

Wie viel Strom erzeugt eine Anlage mit 10 kWp im Jahr?

In Stade im Mittel rund 9.800 kWh auf einem Süddach mit 35° Neigung und rund 8.100 kWh auf einem Ostdach mit 15°: 980 und 812 kWh je kWp nach PVGIS, als Mittel der Jahre 2005 bis 2023. Einzelne Jahre weichen ab, beim Süddach um ± 51 kWh je kWp.

Lohnt sich eine Anlage 2026 noch, oder erst 2027?

Bei Inbetriebnahme bis 31.12.2026 gilt das EEG 2023: eine feste Einspeisevergütung für 20 Jahre, bei Teileinspeisung 7,70 ct/kWh für den Teil bis 10 kW. Für Anlagen ab 2027 sieht der Regierungsentwurf stattdessen eine Übergangszahlung von 5,20 ct/kWh (Entwurf vom 07.09.2026) für längstens 36 Monate (Entwurf vom 07.09.2026) vor. Welcher Fall sich für Ihr Haus rechnet, zeigt der Rechner Wirtschaftlichkeit.

Wie lange dauert es bis zum Netzanschluss?

Bei einer Anlage bis 30 kW auf einem Grundstück mit Netzanschluss muss der Netzbetreiber spätestens 1 Monat nach Ihrer Anfrage antworten, mit dem Ergebnis seiner Prüfung und einem Zeitplan. Meldet er in dieser Frist nicht, dass der bestehende Anschluss ungeeignet ist, darf die Anlage dort angeschlossen werden. Bei größeren Anlagen hat er dafür höchstens 8 Wochen ab Eingang der nötigen Informationen.

Muss ich die Anlage anmelden?

Ja, beim Netzbetreiber vor dem Anschluss und im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur binnen 1 Monat nach der Inbetriebnahme. Fehlt die Registrierung, sieht das EEG eine Zahlung von 10 € je kW und Monat vor.

Was passiert bei einem Stromausfall?

Eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion ist nach der Checkliste der Verbraucherzentrale NRW keine Standardfunktion. Sie reicht von einer Notstromsteckdose am Speicher bis zum automatischen Umschalten des ganzen Haushalts auf Ersatzstrom und ist häufig nur gegen Aufpreis zu haben. Klären Sie im Angebot, was enthalten ist.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns oder lesen Sie in unserem Ratgeber weiter.

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Gut vorbereitet
ins Gespräch.

Offen gerechnet, mit Quellen: was eine Anlage kostet, wie groß sie sein sollte und ob sie sich 2026 noch lohnt.

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Wer was macht
Handwerkliche Arbeiten führt TOPSUN nicht selbst aus.
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