Ratgeber Außenwohnraum

Boden mit Gefälle unter Glasschiebewänden: warum ein Spalt entsteht

Glasschiebewände sind unten gerade, ein Boden mit Gefälle nicht. Wie groß der Spalt wird, wie man ihn überschlägt und was sich vorher planen lässt.

Stand 25.09.2026

Kurz gesagt

  • Ein Terrassenboden braucht Gefälle, damit Wasser abläuft. Für die WPC-Diele Hersteller verlangt der Hersteller 2 %.
  • Seiten- und Schiebeelemente eines Terrassendachs sind unten aber gerade. Wo beides zusammentrifft, entsteht ein Spalt.
  • Nach den Geschäftsbedingungen von TOPSUN schließen ihn Leisten in der Farbe des Dachs gegen Aufpreis.
  • Besser ist, den Spalt von Anfang an einzuplanen.

Wie groß wird der Spalt?

Gefälle mal Länge, auf den Millimeter überschlagen.

Der Höhenunterschied ist das Gefälle mal der Strecke, über die es fällt. Ein Beispiel mit angenommenen Maßen: 2 % Gefälle über 3,50 m Tiefe ergeben 70 mm.

Je nach Seite sieht der Spalt anders aus:

  • Seiten, die mit dem Gefälle laufen: Der Spalt wächst von null auf den vollen Höhenunterschied. Es entsteht ein Keil.
  • Seite quer zum Gefälle: Der Spalt ist überall gleich groß. Es entsteht ein Versatz. Er hängt davon ab, wie hoch der Boden an dieser Stelle liegt.

Was lässt sich vorher planen?

  • Reihenfolge: Legen Sie Bodenhöhe und Gefälle fest, bevor die Glaswände bestellt werden.
  • Richtung: Führen Sie das Gefälle weg vom Haus oder zur Seite. Davon hängt ab, an welchen Wänden ein Keil entsteht und wo ein Versatz.
  • Abschluss: Bleibt der Spalt, schließen ihn Leisten in Dachfarbe gegen Aufpreis.
  • Bestand: Unter einem vorhandenen Dach mit Glaswänden nehmen Sie zuerst drei Dinge auf: die Höhe unter den Elementen, das vorhandene Gefälle und die Entwässerung.

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